„Ich sprach nachts: Es werde Licht! Aber heller wurd´ es nicht.“

Ein musikalischer Robert-Gernhardt-Abend

Premiere: 26. 02. 2013
Theater Lindenhof (www.theater-lindenhof.de)

Es spielen: Berthold Biesinger, Constance Klemenz Heiner Kondschak, Gerd Plankenhorn
Regie, Musik und musikalische Leitung: Heiner Kondschak
Bühne und Kostüme: Ilona Lenk
Zusammenstellung: Heiner Kondschak und Ensemble

Heiner Kondschak, Theatermusiker und Gernhardt-Kenner, präsentiert gemeinsam mit der Stuttgarter Schauspielerin Constance Klemenz sowie Berthold Biesinger und Gerd Plankenhorn eine Auswahl bekannter und weniger bekannter Gedichte des Autors Robert Gernhardt - musikalisch versiert und überraschend anders. Auf den Spuren des satirischen Poeten wandelnd, zitieren die vier Darsteller ausgiebig aus Gernhardts Werk, dessen Komik stets auf einer Gratwanderung zwischen Sinn und Unsinn, Feinem und Derbem, Ernst und Spaß basiert.
Heiner Kondschak hat für das Programm sowohl kurze Vierzeiler als auch längere Gedichte vertont und sorgt mit Gitarre, Mandoline, Harmonium und Mundharmonika für die musikalische Begleitung. Als Sologesang, Duett oder auch Choral kommen Gernhardts Verse daher, mitunter wird das ganze Ensemble zur Combo. Filmsequenzen, Bilder, Schattenspiele und Scherenschnitte illustrieren manche Lieder und Gedichte. So entsteht ein rundherum stimmiger Abend, an dem die vier Akteure den intelligenten Wortwitz des Robert Gernhardt gekonnt auf die Bühne bringen.

Robert Gernhardt (1937-2006) lebte als Dichter und Schriftsteller, Maler und Zeichner in Frankfurt/Main und in der Toskana.
Er war in den 60er und 70er Jahren Mitbegründer der Neuen Frankfurter Schule, deren Publikationsorgan nach der Zeitschrift "Pardon" das Satiremagazin "Titanic" wurde. Gernhardt gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Dichter, Schriftsteller und Zeichner.

Heiner Kondschak, Musiker, Komponist und Regisseur hat zuletzt "Die Geierwally" und "Don Quijote" am Theater Lindenhof in Szene gesetzt.
Jetzt ist er nicht nur für Musik und Regie verantwortlich, sondern auch als Spieler mit von der Partie.