Krabat

von Heiner Kondschak nach Otfried Preußler

Reutlinger Theater Die Tonne
(www.theater-reutlingen.de)

Premiere: 11. April 2015

Regie: Heiner Kondschak
Bühne & Kostüme: Ilona Lenk (www.ilona-lenk.de)
Komposition: Christian Dähn

Eigentlich will der Waisenjunge Krabat in der mysteriösen Mühle am Koselbruch, die ihn wie magisch angezogen hat und ihm unerwartet eine feste Bleibe wie eine berufliche Zukunft bietet, das Müllerhandwerk erlernen.
Doch dann passiert Merkwürdiges, und schnell wird klar, dass beim strengen Lehrmeister nicht nur die Verarbeitung von Getreide, sondern auch die Schwarze Magie wichtiger Bestandteil des Unterrichts ist. Großartig, wieviel leichter die anstrengende Arbeit mithilfe der frisch erlernten Zauberkräfte von der Hand geht, welche Macht sie einem gegen andere geben und welch lustigen Schabernack man darüber treiben kann. Umso gelehriger sind die Schüler, allen voran Krabat, gerade in diesen Dingen. Doch ist diese magische Unterstützung so einfach umsonst zu haben? Gibt es am Ende einen düsteren Zusammenhang mit dem unheimlichen Besucher in den Neumondnächten und dem erschreckend regelmäßigen Hinscheiden eines der Lehrjungen in der Neujahrsnacht? Wen wird es als Nächsten treffen und gäbe es eine Möglichkeit das zu verhindern? - Als Krabat das böse Spiel zu durchschauen beginnt, ist er schon mittendrin, hat er sich doch dem Meister mit Leib und Leben verschworen. Aber die ungeahnten Gefühle, die er zu einem Mädchen aus dem Dorf entwickelt, beflügeln ihn bei der Suche nach einem Ausweg. Doch hat der Lehrjunge im Kräfteringen auf Leben und Tod mit dem Meister überhaupt eine Chance?
Eine spannende Geschichte um Verführung, den Reiz der Macht, über Willensstärke und die Suche nach dem richtigen Weg im Leben.

Mit:
Christian Dähn (www.spacedrum.de)
Heiner Kondschak
Chrysi Taoussanis (www.chrysi.de)
Margarita Wiesner (www.margarita-wiesner.theaterkontakte.de)

"Sehr schönes, fesselndes und für alle Generationen ab zwölf Jahren sehenswertes Schauermärchen … mit ordentlich Tempo, in liebevoll musikalischer Umrahmung und in magischem Lichtspiel erzählt."

Reutlinger Nachrichten, 13.04.15